Nachbetrachtet: Kultur im Kotter – Heimweh – Romeo Kaltenbrunner

Von der heiligen Dreifaltigkeit des internationalen Metropolenverbundes, Wels – Linz – Steyr zu den urbanen Niederungen der Bobo-Manufaktur im siebenten Wiener Gemeindebezirk. Ob Fairtrade Avocados & Naturweinlifestyle oder Brathendlromantik & Bauernkalender-Verhütung. Romeo Kaltenbrunner kennt beide Welten und auch alles, was dazwischenliegt.

So nimmt er uns mit auf den esoterischen Roadtrip aus der Siebträger-City zurück ins oberösterreichische Heimatdorf, wo er mit der ewig sterbenden Oma Totenbildermemory spielt, mit seiner Julia True Crime Podcasts lauscht und gerne auch mal die Nazis narrt. Es rauscht und johlt im ausverkauften Kotter, Romeo läuft ohne Umweg zur Höchstform auf. Wir lernen viel: Über den legendären DJ Harry, den wahren Wert der Postler-Uniform und die erstaunlichen Gemeinsamkeiten von Rassismus und Nasenhaaren.

Aber auch über die größte Angst des Romeo Kaltenbrunner: Dass nach seinem Tod niemand seinen Browserverlauf löscht. Chapeau – gerne wieder!